Det fiel mir ooch noch uff…

Lebenszeichen

2009-11-18 · 2 Kommentare

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Neulich, beim Eis-Essen…

2009-08-18 · 1 Kommentar

Junior schlabbert begeistert an seinem schmelzenden Eis rum und beschmiert Nase, Kinn, Wangen, Hemd …

CK: „Soll ich ihm jetzt erzählen, dass das Eis mit ihm redet, wenn er es ganz dicht ans Ohr hält?“

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Die ZEIT über den aktuellen Sicherheitswahn

2009-08-12 · 1 Kommentar

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Neulich, beim Radfahren…

2009-08-09 · 2 Kommentare

Bei einer Radtour im Urlaub hatte Besteste Frau von ganzes Welt Junior hinten im Kindersitz, und sein Cousin A. radelte nebenher:


BFvgW: Lass das! Wenn Du mir das T-Shirt hochschiebst, dann kriege ich einen kalten Bauch! Da ist doch Dein kleiner Bruder drin!

Junior: (zuppelt weiter an BFvgWs T-Shirt rum)

Cousin: Simon! Simon, hör mal: Du willst doch einen Bruder haben, oder? Hmm? Simon?

Junior: Ja!

Cousin: Also, Du willst einen Bruder haben. Willst Du einen warmen Bruder haben?

Das war ja aus pädagogischer Sicht wunderbar geschickt eingeleitet — aber … naja …

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Neulich, beim Spieleabend…

2009-08-07 · 2 Kommentare

Wir haben gespielt:

„Es hat gewisse Ähnlichkeit mit Bridge.“
„Ja, die Ähnlichkeit ist: man muss sich alle Karten merken, und Du gewinnst!“

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kurze Abmeldung

2009-08-05 · Kommentar schreiben

Sorry, wir sind zwar gerade aus dem Urlaub wieder da, aber in den nächsten Wochen und Monaten wird dieses Blog vermutlich weiterhin etwas traurig und vernachlässigt aussehen: beruflicher Stress, Hausbau, KiTa-Eingewöhnung, Schulbeginn und Schwangerschaft — da werden die freien Blogger-Abende knapp!

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Schiffshebewerk Niederfinow

2009-07-31 · Kommentar schreiben

Schiffshebewerk Niederfinow ( (c) Birkenzweig@flickr )Das Schiffshebewerk in Niederfinow ist ein beeindruckendes Stück Technik. Da haben die Leute vor 80 Jahren fast 30.000 Tonnen (dreißigtausend Tonnen! Dreißigtausend!!!) Stahl und Beton in den märkischen Sand gesetzt, und das Teil wuchtet noch heute Schiffe in die Höhe. Ich bin ja leicht zu begeistern, besonders von Ingenieurskunst — aber allein schon die absurden Ausmaße dieser riesigen Konstruktion haben mir fast einen Schluckauf verpasst. Nehmen wir sowas Banales wie den Gewichtsausgleich für die Tragseile: der Hebetrog und die Gegengewichte sind derart austariert, dass das zusätzliche Gewicht der soundsoviel Kilometer Stahlseil, wenn sie auf einer Seite runterhängen, schon ausreichen würde, um die Motoren zu überfordern. Also haben die Ingenieure vier riesige Ketten unter Gegengewichte und Trog gehängt, die die Gewichtskraft der 256 Drahtseile ausgleichen. Jedes Kettenglied wiegt ungefähr soviel wie unser Auto, und die Sicherheits-Schneckenschrauben am Trog vermutlich soviel wie ein LKW.

Habe ich schon die riesigen Ausmaße erwähnt? Das Ding kommt mir vor, als hätte jemand den Eiffelturm mit einem Aufzug ausgestattet, mit dem man den Arc de Triomphe heben kann. Toll.

das Schiffshebewerk bei GoogleMapsUnd seit vorgestern zeichnet noch etwas das Schiffshebewerk in Niederfinow aus: auf der nordöstlichen Ecke der Besucherempore wurde Simon Thomas Friedrich Fürchtegott Hieronymus Balthasar Severin himself gewickelt.

Jawollja.

Das Schiffshebewerk hat dem Kleinen übrigens auch gefallen. Abendlicher Kommentar:
„Mir hat defallen, wie der Kanal bis danz nach oben deflosst ist.“ Pause. „Ich war beeindruckt!“

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„Externe Mitarbeiter“ in Ministerien ans Licht!

2009-07-27 · Kommentar schreiben

Seit Monaten lese ich regelmäßig bei LobbyControl, was für undurchsichtige Sachen in deutschen Ministerien ablaufen. Glaubt denn irgendjemand, dass Gesetze neutral und objektiv sind, wenn ihre Verfasser von der Industrie bezahlt werden statt vom Bürger?

Jetzt gibt es eine Petition, um die Verwaltungsvorschrift zu überarbeiten, welche vor einem Jahr halbherzig den Lobby-Sumpf trockenlegen sollte:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Mitwirkung von externen Mitarbeitern in deutschen Bundesministerien an einer zentralen Stelle zeitnah veröffentlicht wird.

Es sollten mindestens folgende Informationen offen gelegt werden:
Gesamtzahl der externen Mitarbeiter,
Tätigkeitsbereiche,
Bearbeitete Projekte,
Bereitstellendes Unternehmen oder Organisation

Begründung

Durch externe Mitarbeiter in Bundesministerien können Interessengruppen oder Unternehmen direkten Einfluss auf die Arbeit der Bundesministerien nehmen. Hierdurch besteht die Gefahr, dass die Arbeit der Bundesministerien von ihrem im Grundgesetz festgelegt Umsetzungsgebot von Parlament und Rechtsprechung beeinflusst werden. Daher besteht aus meiner Sicht zumindest ein öffentliches Interesse zu erfahren, welche Interessengruppen oder Unternehmen in die Arbeit von Bundesministerien involviert sind. Dies sollte für die Öffentlichkeit an einer zentralen Stelle zeitnah einsehrbar sein.

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Stell Dir vor, es ist Hölle, und keiner ist drin

2009-07-16 · Kommentar schreiben

„Ich glaube an einen liebenden Gott. (…) Ich glaube an eine Hölle — aber ich glaube, dass sie leer ist.“

Da muss ich erstmal drüber nachdenken.

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Neulich, beim Rollenspiel… (XXIII)

2009-07-14 · Kommentar schreiben

„Skelett — für das bee-heste im Mahahann!“




Messer stecken im Arm
Messer bieten Verborgenheit
Messer töten heimlich
Messer brauchen Geschicklichkeit
Oh, Messer sind so verletzend
Messer sind mit etwas Säure auf der Klinge ätzend


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Neulich, beim Abendessen

2009-07-12 · Kommentar schreiben

Kind: „Wenn man alt ist, dann kann man viel essen.“
Mutter: „Wenn man alt ist, dann kann man viel essen?“
Kind: (ernster Blick) „Ja.“ (Pause)
Kind:(Schulterzucken) „Vielleicht.“




Kind: „Das Baby hat auch ein ’nuffeltuch! Und Robbi! Und Ele!“
Mutter: „Naja, das Baby muss erstmal ohne klarkommen: ich kann das alles nicht reinstecken, da ist ja kein Loch in meinem Bauch!“
Kind: (zeigt auf Bauch) „Da ist keine Tür!“

(Davon träumen Millionen von Frauen: Tür auf, Kind raus, fertig. Rückbildungskurs absagen.)

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Menschliches Skateboard

2009-07-09 · Kommentar schreiben

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Keine Panik! Macht euch nur ein wenig Sorgen…

2009-07-07 · 5 Kommentare

Jetzt erst über Anne Roth gefunden: in der Frankfurter Rundschau erschien schon am 03. Juli ein guter Artikel von Frau Kiyak, in dem sie die Panikmache des Innenministeriums zerreist:

Hier sind die sensationellen Ermittlungsergebnisse:

Es könnte in Deutschland ein Anschlag verübt werden. Ein möglicher Grund wäre, dass man damit den Rückzug der deutschen Truppen in Afghanistan erpressen will. Die Attentäter sind entweder Islamisten, Terroristen oder islamistische Terroristen, in allen drei Fällen sind sie „potenziell gefährlich“. Auf jeden Fall gehören sie zur El Kaida. Dazu zählt jeder, der eine Sure murmelt, bevor er die Lunte im Rucksack zündet. Auch der „Rückkehrer“, der ein Terrorcamp in Pakistan besucht und mit einem Attentäterdiplom nach Deutschland zurückkehrt, könnte gefährlich sein.

Alles heiße Luft, was der Herr Staatssekretär da verkündet: mit ähnlich harten Fakten könnte man auch vor einem Putsch des Technischen Hilfswerkes warnen. Hey, die haben schließlich ausgebildete Sprengmeister in ihren Reihen!

Mich irritiert, dass niemand sich darüber aufregt, dass der Öffentlichkeit so ein diffuser Pudding aus Angstmache serviert wird. Wer genau hält sich denn in Deutschland auf, der ein solches Terrorcamp besucht hat? Plant er etwas? Wenn ja, warum ist er noch nicht festgenommen? Weil er doch nichts plant oder weil es ihm niemand nachweisen kann?

Oder gibt es konkrete Ermittlungsergebnisse, die man aber aus taktischen Gründen nicht verbreiten sollte? Weshalb werden der Presse dann Mitteilungen gemacht? Können nicht alle Sicherheitsbehörden einfach still und gewissenhaft ihre Arbeit erledigen? Offensichtlich nicht.

Danke, Frau Kiyak, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Es nervt. Ich kann ja verstehen, dass alle Sicherheitsbehörden im Zweifelsfall lieber warnen als zu entwarnen — erstens sind sie dann wichtiger und kriegen ein größeres Budget, und zweites kann, falls tatsächlich mal was passiert, hinterher keiner sagen: „Wieso habt ihr uns denn nix gesagt?“ Dass aber diese Sicherheitsbehörden seit dem 11. September jeden Tag von neuem den Teufel an die Wand gemalt haben, steht auf einem anderen Blatt. Ein Wunder eigentlich, dass wir alle noch leben, bei soviel Terror überall. Heute abend schau ich als erstes unters Bett. Grmpf.

Mal ernsthaft: nimmt irgendwer diese „Hilfe, sie sind eventuell vermutlich überall, wir werden möglicherweise bestimmt vielleicht definitiv alle umgebracht, oder so“-Meldungen eigentlich noch ernst? Das ist doch längst nur noch Hintergrundrauschen: Staatsverschuldung, Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft, Terrorwarnung des Innenministers, das Wetter.
Guten Abend.

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Gaukler, Bettler und Säufer

2009-07-03 · 10 Kommentare

Frau Ami hat mich mal wieder zum Nachdenken gebracht, diesmal über den Umgang mit Bettlern. Ihr Artikel ist recht kurz, das interessanteste sind, wie so oft in Blogs, die Kommentare der Leserschaft. Da gibt es Menschen, die immer spenden, Menschen, die nie spenden, Menschen, die zwar Straßenmusikern was geben, aber sonst niemandem, Menschen, die allen was geben, außer solchen, die auf Knieen betteln… alles da. Und es gibt Leute, die nur Lebensmittel schenken, aber kein Geld und schon gar keinen Alkohol.

So halte ich es auch meist. Wenn mir jemand sagt, er habe Hunger, dann gebe ich ihm kein Geld, sondern frage ihn, ob er einen Döner / eine Currywurst / einen Apfel / einen Laib Brot möchte — was auch immer in der Nähe zu kaufen ist. Dann gehe ich hin, mit dem Bettler oder alleine, und kaufe ihm das. Ich zwinge die Leute nicht, sich mit mir zu unterhalten, und ich halte ihnen keine Predigt: ich gebe ihnen nur etwas zu essen. Seit mir ein Obdachloser im Sessel eingeschlafen ist und mit der Zigarette ein Loch in den Teppich gebrannt hat, lade ich Unbekannte auch nicht mehr zum Übernachten ein. Ich gebe Straßenmusikern oft Geld, Bettlern selten, und Leuten, die eine Fahne haben, nie. Weiterlesen →

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Michael Jacksons Ohrwürmer

2009-07-02 · 1 Kommentar

Wer auch immer in den letzten Tagen die GEMA-Gebühren für Michael Jackson kassieren durfte, hat den Reibach seines Lebens gemacht. Wenigstens wird im Radion mittlerweile wieder was anderes gespielt als Best-Of-Michael-Jackson-CDs — andererseits habe ich den ganzen Tag über „and aaaall thiiis time / ahahahahaaaall thiiiis tihime“ gesummt. Ob das soviel besser ist?

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Handy-Ladung aus dem Äther

2009-06-24 · 2 Kommentare

Nokia plant ein Handy, das sich im Standby-Betrieb unbegrenzt selber wieder auflädt. Die meisten Nachrichtenmeldungen faselten da was von — uiuiui — Elektrosmog, „den WLAN-, Funk- und TV-Antennen besonders in urbanen Gegenden abstrahlen“.

Natürlich werden wir hier in der Zivilisation ständig in elektromagnetischer Strahlung gebadet, und natürlich kann man diesen Feldern Energie entziehen, um beispielsweise ein Handy im Standby-Modus zu betreiben. Das Dumme ist nur, dass dieser Elektrosmog ja einen Zweck hat, nämlich die Informationsübertragung, und dass das Anzapfen die Felder schwächt. Weiterlesen →

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Montagabend, kurz nach Acht

2009-06-22 · 3 Kommentare

Gerade hatte ich mich schon an den Rechner gesetzt, um einen kleinen Artikel zu schreiben über Sohnemann und seine Sonderheiten. Seit ein paar Tagen nämlich fordert er ein, dass man ihn einsperrt.

Einsperrt? Weiterlesen →

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Ich verliere den Glauben an den Rechtsstaat

2009-06-20 · 2 Kommentare

Tja, jetzt ist es wohl durch, das Internet-Zensur–und-Überwachungsgesetz. Die Koalition hat ziemlich geschlossen dafür gestimmt, die Opposition ziemlich geschlossen dagegen. Damit sind die beiden großen Parteien für mich unten durch.

Interessant fand ich in diesem Zusammenhang das Geständnis der Regierung, dass sie eigentlich gar keine Ahnung von der Materie hat und sich weder mit den Zahlen zu Kinderpornografie noch mit den Sperrlisten anderer Länder groß befasst hat — dazu ein gehässiger Blogeintrag bei der Verlorenen Generation.

Jetzt ist nur die Frage, warum so viele Abgeordnete für diesen gefährlichen Unfug gestimmt haben. Wurden die alle so schlecht informiert? Haben sie sich nicht getraut dagegen zu stimmen, weil sie sonst mit Kindervergewaltigern in einen Topf geworfen werden könnten? Wollen sie vielleicht unter der Hand tatsächlich den totalen Überwachungsstaat? Oder haben die alle einen Alien-Parasiten im Hirn, der sie fernsteuert?

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Sanitär-Analogien

2009-06-19 · Kommentar schreiben

Toilette verhält sich zu „Besetzt!“ wie Pissoir zu …

a) „Besetzt!“

b) „Bestanden!“

c) „Bestellt!“

d) „Ey! Geh weg! Samma, tickstu oda was???“

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Literatur als Aufstiegs-Chance

2009-06-15 · 2 Kommentare

Literatur als Aufstiegs-Chance

durch Bücher kriegt man oft eine ganz neue Sicht auf die Welt

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