Dichten im Walzertakt
wiegend, nicht abgehackt,
das ist schon sehr verzwackt,
wenn man’s probiert.
Schwierig ist das Format,
doch freut das Resultat,
wenn man’s begonnen hat
und reüssiert.
.
.
Ich habe immer den Begriff „Villanelle“ im Kopf, aber das ist doch was viel Komplexeres, mit Verswiederholungen, die sich durch das gesamte Gedicht ziehen.
3 Antworten bis hierher ↓
Janice // 2008-02-04 um 11:36 |
Habe auch nichts gefunden zu AAAB CCCB …
Nur, dass es eine „gängiges Reimform“ in manchem Heldenepos ist -> da aber auch komplexer als AA BBBC DDDC und so weiter …
Ist der Name wichtig?
LG
janice
Christian Severin // 2008-02-04 um 12:19 |
Hmmnja, vermutlich ist es eigentlich weniger eine Reimform mit aaab cccb, sondern eher was Zweizeiliges, also
DAKtylus DAKtylus DAKtylus DAKtylus DAKtylus DAKtylus TROchäus JamBUS,
DAKtylus DAKtylus DAKtylus DAKtylus DAKtylus DAKtylus TROchäus JamBUS,
wobei die Reime nur bei den beiden Jamben zwingend sind.
Drauf gekommen bin ich über dieses Gedicht. Das kommt mir aber alles irgendwie bekannt vor.
Hmm. Jekyll-und-Hyde-Musical, vielleicht?
Capella // 2008-02-04 um 16:51 |
Jekyll&Hyde
Da gab es zumindest so einen Walzer mit einem bösen Spotttext drauf. „Bitch, bitch, bitch“ der englische Titel …
Da war Metrik und Reimschema ähnlich. Leider hab ich den Text gerade nicht griffbereit und online scheint es den so ohne weiteres nicht zu geben. Ich hab bei der Nummer nur getanzt, nicht gesungen, sonst könnte ich den Text wahrscheinlich noch.