Vor sieben Wochen habe ich einen Artikel geschrieben mit dem Titel „Ich habe meinem Sohn einen geblasen„. Damals hat Frau Ami noch vorsichtig angefragt, ob ich mir das auch gut überlegt hätte, und was das für eine Klientel anlocken könnte, und überhaupt. Berechtigte Bedenken. Damals war ich noch der Ansicht, dass mein Blog sowieso derart klein ist, dass es in den Fantastillionen von Suchmaschinen-Sex-Treffern völlig untergehen müsste.
Tja.
Gestern, also auf den Tag genau sieben Wochen, nachdem sie ins Netz gestellt wurde, hat meine kleine Wickel-Anekdote alle anderen Einträge in meinem Blog an Popularität überholt. Googlesuchen wie „geblasen“, „einen geblasen“, „Sohn geblasen“ und noch eindeutigere Anfragen führen offenbar mehr oder minder direkt zu meinem Blog. Mindestens bei „Sohn geblasen“ bin ich heute (2008-10-15) auf Platz eins, den Rest habe ich nicht mehr getestet.
Tut mir ja leid für all die Getriebenen und Suchenden, die sich von mir veräppelt fühlen, aber ich fühle mich auch vage irritiert bei dem Gedanken, dass ein nicht zu vernachlässigender Teil meiner Leserschaft nur auf meine Seite kommt, um sich einen zu rubbeln. Die verhalten sich ja unauffällig, flegeln nicht rum und belästigen auch die restlichen Besucher nicht, aber trotzdem.
Andererseits gilt es ja, immer das Positive zu sehen: vielleicht sollte ich anfangen, nur diesen einen Artikel mit irgendwelchen Sex-Werbebannern zu verzieren. Dürfte den einen oder anderen Klick geben, oder?
1 Antwort bis hierher ↓
Yotonka // 2009-01-26 um 20:22 |
ich habe den begriff „schon kapiert“ gegooglt und das mit schon kapiert – sex sellx – hat mich interressiert. den ast auf den ich mich damit gesetzt habe, find ich nicht so toll und schau mir mal an was sonst noch so für ergebnisse bei der suche rauskamen. komisch.