Kirschblüten wie Schnee,
das ist so ein Klischee!
Aber ich bin davor nicht gefeit:
Halb schon wach, halb im Traum
sah ich morgens den Baum
und dacht wirklich, es hätt nachts geschneit…
Mit den Tags ‘Gedicht’ versehene Einträge
Kirschblüten
2008-04-26 · Kommentar schreiben
Kategorien: Gedicht · Wie das Leben so spielt · Zugeflogen
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Firmenteeküchenfundstücke
2008-04-09 · Kommentar schreiben
Ging heute über den Firmenverteiler:
War ne kleine Tiefkühlbox,
wurde wohl vergessen.
War ne kleine Tiefkühlbox,
wollte keiner essen!
Wurde schimmelig und grau,
fing an zu verwesen,
wer das äß, dem würde flau:
wär nicht gut gewesen!
Diese kleine Tiefkühlbox
steht jetzt ganz alleine
hier auf meinem Schreibtisch rum –
hol sie, sonst wird’s meine!
Kategorien: Gedicht · Zugeflogen
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Wie heißt diese Gedichtform?
2008-02-04 · 3 Kommentare
Dichten im Walzertakt
wiegend, nicht abgehackt,
das ist schon sehr verzwackt,
wenn man’s probiert.
Schwierig ist das Format,
doch freut das Resultat,
wenn man’s begonnen hat
und reüssiert.
.
.
Ich habe immer den Begriff „Villanelle“ im Kopf, aber das ist doch was viel Komplexeres, mit Verswiederholungen, die sich durch das gesamte Gedicht ziehen.
Kategorien: Gedicht · Zugeflogen
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Teekesselchen
2008-01-04 · Kommentar schreiben
Kategorien: Gedicht · Zugeflogen
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Nochmal Herbst
2007-12-11 · 1 Kommentar
Auf dem Weg von Nienberge nach Münster
wird im Winter es furchtbar früh finster.
Durch den Gegenverkehr
sah den Weg ich nicht mehr
und flog mitsamt Rad in den Ginster.
(Naja, fast.)
Kategorien: Gedicht · Wie das Leben so spielt · Zugeflogen
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Herbstsonett
2007-12-03 · 5 Kommentare
Mit ein paar Details bin ich noch unzufrieden, aber egal — hier kommt der Herbst:
Vor meinem Fenster fliehen schon die Stare.
Der Deckendruck treibt mich hinaus zum Teich.
Dort raufen rauschend Weiden ihre Haare,
und mich umstöbern Blätter, Schuppen gleich.
Die Entenstaffel startet in Kolonne,
dreht quakend eine Runde und fliegt fort.
In Afrika brennt sicher grad die Sonne,
kein Blättermoder und kein Nebel dort…
Die Vögel, die im Süden Wärme tanken,
beneidend, steh ich eine Weile hier.
Der ferne Stadtlärm weckt mich aus Gedanken,
erinnert an den Unterschied zum Tier,
an Rechnungen, Versicherungen, Banken –
und seufzend sitz ich wieder vor’m Papier.
Kategorien: Gedicht
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