„Skelett — für das bee-heste im Mahahann!“
Messer stecken im Arm
Messer bieten Verborgenheit
Messer töten heimlich
Messer brauchen Geschicklichkeit
Oh, Messer sind so verletzend
Messer sind mit etwas Säure auf der Klinge ätzend
Vor dem Rollenspielen ging es darum, dass die USA einen Mikrowellengenerator als „mindertödliche“ Waffe entwickeln:
„Und wenn das Ziel gar ist, dann kommt so ein bssssssssssssssssPING!“
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Beim letzten Rollenspielen wurde gegrillt:
„Gehe nicht über Grill, ziehe keine 4000 Grad ein.“
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Spieler 1: „Ich durchsuche den toten Halbling.“
Spieler 2: „Du meinst die zwei Viertellinge…“
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S1: „Ich schlage mir auf die Stirn und sage: Ah, ich habe noch etwas vergessen!“
S2: „Ja — Deinen Panzerhandschuh auszuziehen, bevor Du Dir vor die Stirn haust!“
SL: „Oder sowas wie ‘Mist: das Wurstbrot nicht mit dem vergifteten Dolch schneiden!’“
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Wir sind auf die vierte Edition von DnD umgestiegen, was wegen ihrer Verwandschaft zu World of Warcraft jede Menge WoW-Insiderwitze gegeben hat. Die WoW-Strafkasse musste mehr oder weniger abgeschafft werden, weil es verlorene Liebesmüh ist, „Aggro!“-Rufe zu bestrafen, wenn es so etwas im System tatsächlich gibt.
Oh, und es gab eine Reprise der Bettel-Äx:
S1: „Wann hast Du das letzte Mal gebadet?“
S2 (Zwerg): „Och, vor zwei Wochen oder so.“
S1: „Oh. Hast Du Deo dabei?“
S2: „Ich habe eine Battle-AXE dabei…“
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Nicht so ergiebig diesmal, wir haben recht kurz und in halber Besetzung gespielt. Und den ersten versteht man nur, wenn man sich etwas in den Vergessenen Königreichen auskennt.
„Dey call me Mystra BOOMbastic, really fantastic…“
„Der Spruch ‘Böses entdecken’ nutzt Dir hier nicht viel, Tiere sind ja nicht böse. Tiere sind meistens Neutral Hungrig.“
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Eine sehr düstere Höhlenwanderung diesmal:
Die Gruppe steht im Dunkeln.
S1: „Ain’t no sunshine …“
S2: „… cause I’m Gorn …“
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vor dem Rollenspielen gab es eine kleine Diskussion zum Thema „Pseudokrupp und Cortisonzäpfchen„:
- „Ich bin aber nicht sicher, ob ein Zäpfchen die richtige Darreichungsform ist, wenn man was am Hals hat.“
- „Doch! Du musst es nur tief genug reinschieben…“
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Beim letzten Rollenspielabend wurde die Gruppe in einem Dorf von Orks belagert:
Spieler 1: „… aber wir haben einen guten Kampfgeist, das ist die Hauptsache.“
Spieler 2: „Und wieviel Schaden macht Dein Kampf-Geist?“
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„Und wer bezahlt mir das?“
„Spesen, Spesen, / seid’s gewesen!“
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Spieler 1 (kramt in Würfelbeutel): „Sagt mal, wie sieht nochmal ein W6– ähm… schon gut.“
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Spieler 1: „Wir sind gar nicht umzingelt: das sind nur fünf Orks, die laufen immer im Kreis.“
Spieler 2: „Klar, das ist der LOC, der Large Orc Collider.“
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Spieler 1: „Könnt ihr meinem Wolf etwas zu essen geben?“
Spieler 2: „Ja klar: ‘Hier, was zu essen — aua, mein Arm! Aua, mein Arm!! Ists jetzt genug?!’„
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Neue Gruppe, neue Namen:
Spieler 1: Wer warst Du nochmal, Barbar?
Spieler 2: Gorn.
Spieler 1: Gorm?
Spieler 2: Gorn. Gorn To Be Wild…
Spieler 3: Ja klar, wie AlAnon — jetzt weißte auch, wonach er süchtig ist: Myrrhe!
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SL: „Eine der alten Frauen hat ein paar saubere Kleider geholt, und sie richten die Leiche ein bisschen her.“
S1: „Besser, als die Leiche hinzurichten…“
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Bei Herrn Booms haben wir DnD in den Vergessenen Reichen gespielt, und der Götterpantheon da hat alles vom alten Ägypten bis zu den nordischen Mythen.
SP1: „Bei diesen Götternamen wird den Kalauern ja Tyr und Torm geöffnet!“
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Das kommt davon, wenn man mit einem englischen Regelwerk spielt und dauernd englische Begriffe einbaut:
„Für den Fall, dass Du irgendwann kein Geld mehr hast, solltest Du lieber die Bettel-Äx nehmen…“
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Die letzten zwei Sitzungen hatten eine enorme Kalauerdichte:
Spieler 1: Ich rufe der Chimäre zu: „Verzeihung, Herr — äh… Mischwesen…“
Spielleiter: Mischwesen? Das ist doch ein Pokerdealer!
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„Warum, Weib? Warum?“
Larn hielt inne und grimmte hinüber zu der zusammengekrümmten Gestalt auf dem Bett. Die einzige Antwort war ein Zucken der Schultern und zitterndes Atmen. Er wirbelte herum und nahm sein ruheloses Stapfen wieder auf.
„War ich kein guter Gatte? War ich doch! An nichts hat’s dir gefehlt: Essen, Kleidung, Obdach! Und nie hab ich dich geschlagen! Als dir unsre beste Henne unter den Händen krepiert ist, hab ich nichts gesagt! Als du die große Schüssel zerschlagen hast, hab ich nichts gesagt! Und… Undund… als du vergessen hast, das Gatter zu schließen und wir alle Ferkel im Wald suchen mußten, hab ich da was gesagt? Hab ich dich geschlagen? Nein, hab ich nicht! Also warum?“
Er drehte sich wieder zu dem bebenden Häuflein Mensch auf den Strohsäcken um. „Ja, er ist reich, bin ich nicht. Hat er dir was gegeben dafür? Hat er dich bezahlt, oder dir Geschenke gegeben? Oder hat er versprochen, daß er dich mitnimmt auf sein verdammtes Scheißschloss, hmmm? Das wars wohl… Dummes Huhn…“
Larn ließ sich müde auf einem der beiden Hocker in der Hütte nieder, stützte den schweren Schädel in seine Bauernpranken und starrte durch die Tischbohlen hindurch.
„Ich versteh das nicht, Durbe… Wir waren doch ein gutes Paar… Wir waren doch glücklich, oder?… Naja, Kinder… aber es war doch noch nicht zu spät, oder?“
Ein nachdenklicher Blick zur Frau auf dem Bett. Nicht mehr die Jüngste, aber er selbst hatte ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Larns Finger streichelten blind über das blankgescheuerte Eichenholz, glatter als seine eigenen Fingerkuppen und sauberer. Ein guter Tisch, er hatte lange daran gearbeitet vor der Hochzeit. Eine Weile betrachtete er die Narbe auf seinem Handrücken und den Blutfleck auf dem Ärmel.
„So ein Schwein… schickt uns gegen die Hurther, zwei Monate Marschieren und Kampf, sein General immer vorweg in toller Rüstung, dem passiert ja auch nichts; Malk und Fork hat’s erwischt, und den jungen Brenn von den Guldams; und er selbst nimmt sich derweil hier unsere Weiber vor… Ach, Durbe… Was soll ich denn jetzt machen?“
Es war fast völlig dunkel geworden in der Hütte; eigentlich wäre jetzt die Zeit für einen letzten Gang über den Hof, und dann ins Bett, aber das müsste er dann teilen mit dieser Frau dort, die jetzt nicht mehr zitterte, sondern nur noch von ihm weg in den Schatten starrte. Keine Antwort.
Larn rieb sich die Augen und seufzte. Dann erhob er sich schwerfällig, sammelte einige Werkzeuge ein, nahm zwei Kerzenstumpen vom Regal und seinen guten Umhang aus der Truhe. Dann schaute herab auf das Bett.
„Ich denke, ich sollte jetzt gehen. Tut mir leid, daß es so endet, Durbe, aber du verstehst… Vielleicht hast Du es jetzt ja besser.“
Er hob die Axt auf, wischte behutsam das Blut am Strohsack ab, trat dem Mann, der auf der Schwelle lag, im Darübersteigen beiläufig ins Gesicht und schlurfte hinaus in die junge Nacht.
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Das war damals inspiriert von Ewalds Rollenspielcharakter (Hallo, Ewald!) und hat dann ein gewisses Eigenleben entwickelt. Vermutlich wird er irgendwann eine kleine Rolle spielen, wenn ich irgendwann mal meinen Roman schreiben sollte. Aber haltet nicht die Luft an bis dann…
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