Wir machen uns das Kochen leichter

Nach dem opulenten Abendessen hatte ich heute nacht mal wieder ein Stündchen Zeit zum Grübeln, unter anderem übers Kochen. Das mache ich ja eigentlich gerne, aber mir geht das ganze Drumherum auf den Keks, all das Einkaufen/Vorbereiten/Putzen… nervig, das.
Großer Aha-Effekt der letzten Monate: wir stellen jetzt nicht mehr mittendrin fest, dass uns der Schuss Sahne für die Soße fehlt, weil wir jetzt einfach alle paar Wochen einen Pott Sahne kaufen und das Zeug in Eiswürfelformen gießen und einfrieren.
Keine Ahnung, von wem ich die Idee habe, auf meinem Mist ist sie nicht gewachsen, aber das funktioniert wunderbar: man wirft einfach zwei Klötzchen Sahne in den Bratenfonds, und voilà: Sahnesoße!
Das haben wir mittlerweile auf Apfelmus, Birnenmus, Karottenbrei, Kürbis-Kartoffelbrei und Karottensaft ausgeweitet. Der Vorteil ist, dass man den fertig gekochten Hirsebrei von der Platte nimmt, drei Klötzchen Birnenmus reinhaut, dreimal umrührt und — Zack! — mundgerecht temperierten Hirsebrei mit Birne hat! Seeeehr praktisch, wenn sich das Kind gerade in Hungerqualen windet und die gesamte Stadt zusammenschreit.
Der Nachteil ist, dass man im Eisfach nichts mehr wiederfindet, weil sich da ein halbes Dutzend Tüten mit Eiswürfeln stapeln. Und wenn wir demnächst anfangen, auch noch Bratenfonds und Weißwein einzufrieren, dann wird das der Eiswürfel, der das Gefrierfach zum Platzen bringt.

Advertisements

2 Antworten zu “Wir machen uns das Kochen leichter

  1. Meine Mutter macht das auch. Allerdings nicht in Eiswürfelform, sondern in diesen kleinen Plastikpöttchen, in denen mal Heringsstipp, Geflügelsalat oder Frischkäse gewesen ist. Die friert von Bratensoße bis Milch alles an Flüssigkeiten ein, was ihr so unter die Finger kommt.

    Ich selbst hab mich dazu nie aufraffen können. Irgendwie denke ich schlicht nie dran. Und in der etwas chaotischen WG-Gefriertruhe könnte es jetzt auch schwierig werden, Dinge wieder zu finden. Was ich aber eigentlich immer einfriere, ist frisches Gemüse. Porree, Parika, Frühlingszwiebel, Sellerie etc. Da kaufe ich meiste mehr als ich für eine Mahlzeit brauche, wasche, putze und schnibble das dann alles auf einmal und frier das ein, was ich nicht sofort verbrauche. Das peppt dann später Nudelsoßen, Eintöpfe und Gemüsepfannen auf.

  2. das ist ja aber mal echt ne tolle idee! *geklaut*

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s