Supersichere Internetfilter

27 Sekunden, Frau von der Leyen — 27 Sekunden!

Das ist doch alles nur, Verzeihung, eine große Verarschung. Man schießt mit der großen Zensur-Kanone auf das Internet und beklagt wortreich die Opfer, die von der Normalbevölkerung nunmal gebracht werden müssen, während die Kinderporno-Verteiler weiter fröhlich Festplatten rumschicken. Vom Standpunkt des Kinderschutzes albern, vom Standpunkt des Eingriffs in die Informationsfreiheit gefährlich.

(über Herrn Vetter)

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2 Antworten zu “Supersichere Internetfilter

  1. Und bei den Australiern, die ja schon so einen Filter haben, ist gerade der Super-GAU passiert. Da ist die Liste mit den Verbotenen Seiten im Netz aufgetaucht. Ich bin mir sicher, das für diese Listen einige viel Geld bezahlen würden. Auf der Liste waren übrigens auch einige ganz normale Webseiten. Mal schauen, wann die ersten Schadensersatz-Klagen kommen …

  2. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Und für 90% der Nutzer reichen solche Sperren vermutlich auch aus … doof nur, dass die, die es treffen soll, sicher zu den ersten gehören, die solche „Filter“ umgehen. Also stellt man vermutlich als nächstes das Umgehen von Filtern unter Strafe, wobei dieses Umgehen im Zweifel eben schon die Benutzung eines anderen Nameservers ist.

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