Archiv der Kategorie: Spiel

Neulich, beim Spieleabend…

Wir haben gespielt:

„Es hat gewisse Ähnlichkeit mit Bridge.“
„Ja, die Ähnlichkeit ist: man muss sich alle Karten merken, und Du gewinnst!“

Der beste Zirkus der Welt

halbnackt, aber Schienbeinschoner

Mannomann. Seit ich am Montag in Recklinghausen im Ufo-Zelt von No Fit State deren letzte Tabu-Vorstellung in Deutschland gesehen habe, muss ich immer wieder an den besten Zirkus zurückdenken, die ich je erlebt habe. Das war kein Kinderzirkus (obwohl der Zwerg auch begeistert war), das ist ein sehr erwachsener Zirkus. Es war wild, es war laut, es war sexy, es war rockig-dreckig-schnell, es war eine Mischung aus Straßenfest, Achterbahn, Punk-Konzert, modernem Theater und Hochleistungssport.

Weiterlesen

Fantastic Contraption

He! Wieso funktioniert Fantastic Contraption nicht mehr? Da wollte ich nach dem Sylvester-Urlaub schnell noch ein paar Prahl-Protz-Links reinstellen mit tollen Lösungen dieser abgefahrenen Aufgaben, und jetzt tut’s das gerade nicht mehr!

Für diejenigen, die das noch nicht kennen und für die die Links auch nicht funktionieren: Fantastic Contraption ist sowas ähnliches wie Incredible Machine, nur als Flash-Spiel im Netz und noch toller. Das Material ist einfacher, aber physikalisch sauberer, die Aufgaben sind universeller lösbar, man kann sich da richtig schön austoben. Wenn man auf YouTube nach „Fantastic Contraption“ sucht, dann findet man auch ein paar schöne Lösungen des Kohlinators. Ansehen und staunen!

Edit: komisch, auf dem anderen Rechner tuts noch. Oder wieder. Morgen man in Ruhe testen, jetzt Bett. Nacht.

Wii gehts? — Och, Muskelkater, aber sonst…

Bitte entschuldigen Sie das Wii-Wortspiel im Titel, aber seit dieses Gerät bei uns im Wohnzimmer steht, bin ich ein wenig durch den Wind vor Entzücken — und habe Muskelkater wii schon lange nicht mehr.
Die Spiele für die Wii sind ja Kinderkram im Vergleich zu denen für „große“ Konsolen, aber es macht trotzdem einen Heidenspaß, wenn man vor der Beamerwand rumhampelt wie ein Idiot. :-)

Da sieht man mal wieder, dass man nicht immer noch mehr Rechenpower und noch realistischere Grafik braucht, um Computerspiele zu revolutionieren.

Scharade-Strategie

Ich komme immer noch nicht darüber hinweg, was für Begriffe beim letzten Scharade-Spiel so problemlos geraten wurden. Die Strategie ist ja grundsätzlich klar:

  • Abstrakte Begriffe sind schwieriger darstellbar als dingliche: „Bier“ ist mit einer einfachen Zapfbewegung bereits definiert, „Bruttosozialprodukt“ wird da schon schwieriger.
  • Kurze Begriffe sind schwieriger darstellbar als lange: „Bruttosozialprodukt“ kann man aufteilen. Man zeigt „brutto“ (z.B. irgendwas wiegen (Brutto), Gefäß wiegen (Tara), Inhalt wiegen (Netto) — irgendwer wird schon darauf kommen), man zeigt „sozial“ (vielleicht über asozial oder Nationalsozialisten), und man zeigt ein Produkt — falls das dann überhaupt noch nötig ist. Ein Begriff wie „synchron“ ist nicht ohne weiteres teilbar, da muss man schon anders vorgehen.
  • Ausländische Begriffe sind schwieriger darstellbar als deutsche. Das liegt z.T. vermutlich zum einen daran, dass sie häufig auch nicht so recht dinglich sind, wie z.B. „Utah“ oder „Put-Call-Parität“ (OK, „Utah“ kann man anfassen, aber eigentlich fassbar ist es ja nicht, oder?) . Zum anderen liegt es daran, dass man diese Begriffe schlechter zerteilen und darstellen kann, besonders, wenn sie aus Sprachen stammen, die Darsteller und Ratende nicht sprechen. „Put“ und „Call“ sind ja noch einfach und lassen sich wunderbar pantomimisch zeigen, aber die Bestandteile von „Brakna“ nicht so gut.

Fein, wenn man also einen abstrakten Begriff gewählt hat, der möglichst noch kurz ist, dann hat man schon dafür gesorgt, dass die Leute sich über das „Hund! Katze! Maus!“-Niveau hinaus anstrengen müssen. Dann können sie im Idealfall auch nicht mehr silbenweise stückeln, sondern müssen tatsächlich mal schauspielern.

Und dann haben wir auch jemand wie Roman, einen Baum von einem Mann, der die Synchronschwimmerinnen derart elegant geben kann, dass er damit das begeisterte Publikum binnen 15 Sekunden zu „synchron“ führt.

Applaus, Applaus, Applaus! :-)