Kindliches Dekret: Süßigkeiten! JETZT!

„Mamaaa? Ich will Süßigkeiten!“

„Aber wir essen doch gleich Frühstück, da gibt es jetzt keine Süßigkeiten.“

„Ich will aber Süßigkeiten zum Frühstück essen!“

„Wir essen aber keine Süßigkeiten zum Frühstück. Die einzige Mahlzeit, zu der man vielleicht mal Süßigkeiten isst, ist das Kaffeetrinken.“

„Mama!   Ich.   Will.   KAFFEETRINKEN!“

Trauerkleidung

In meinem schwarzen Anzug habe ich schon viele schöne Dinge erlebt, meine Hochzeit zum Beispiel, ein paar Gesangs-Auftritte oder einen Abend als Hercule Poirot. Je nach Anlass kann man so einen Anzug kombinieren mit den unterschiedlichsten Anzughemden, mit Fliegen und Krawatten. Nur die schwarze Krawatte darf ausschließlich für Beerdigungen aus dem Schrank, und dann auch nur und ausschließlich die schwarze Krawatte.

Wenn ich jetzt aber die letzten Jahre Revue passieren lasse, dann fällt mir auf:

Es läuft was falsch im Leben, wenn es mehr Gelegenheiten für die schwarze Krawatte gibt als für eine Fliege.

:-(

Das wollte ich nicht wissen

Aus der Kategorie „Papa, rat mal, wieviele Meter Zahnpasta in der Tube sind“:

Drei Rollen Klopapier entsprechen fast einem halben Kubikmeter.

*seufz*

 

Was für Gefahren sind vertretbar?

Auf Google+ habe ich mich heftig mit Sören Meyer-Eppler gestritten, ob es dumm ist, ohne Sicherung klettern zu gehen, oder nicht.

Mit etwas Nachdenken komme ich auf 4 verschiedene Arten von Risiko, denen man im Leben begegnet: unvermeidbares Risiko, vermeidbares Risiko und unnötiges Risiko. Die vierte Art von Risiko ist gar keine Gefahr, das ist nämlich vernachlässigbares Risiko.

Unvermeidbares Risiko gehört einfach zum Leben, und man kann ihm nicht aus dem Weg gehen. Wenn der Onkologe nach der Prostata-OP sagt: „Tja, wir hoffen, dass wir jetzt alles rechtzeitig rausgeholt haben. Statistisch gesehen haben Sie eine 50/50-Chance, die nächsten 5 Jahre zu überleben“, dann ist das zwar Scheiße, aber was will man machen? 50% Wahrscheinlichkeit, innerhalb der nächsten 60 Monate zu sterben: dem kann man nicht mehr ausweichen, es sei denn, man bringt sich sicherheitshalber sofort um. Immerhin: der Sage nach eröffnet einem diese Art von Erfahrung einen neuen Blick auf das Leben und macht einen weise und glücklich. Ich wäre ja schon zufrieden, wenn ich in dieser Situation einigermaßen die Würde bewahren könnte, aber das herauszufinden hat keine Eile.

Dann gibt es vermeidbares, aber sinnvolles Risiko. Grundsätzlich geht das schon in Richtung Heldentum: Bomben entschärfen, zwischen besoffene Schläger und ihr Opfer treten, medizinische Selbstversuche, Forschung und Entwicklung, … — also alles in der Kategorie „ich reiße mich nicht drum, aber irgendwer muss es ja tun“. Aber was eine solche Tat zur Heldentat macht, ist, dass man es eben nicht tun muss. Niemand wird mir einen Vorwurf machen, wenn ich von außen lösche, statt noch jemand aus dem brennenden Haus zu retten, niemand wird mich für feige halten, wenn ich nur die Polizei rufe statt mich acht prügelnden Vollpfosten entgegenzustellen, und Bomben entschärfen tun sowieso nur eine Handvoll Leute in ganz Deutschland. Aber obwohl jedes Jahr ein paar Menschen bei solchen Aktionen sterben, sind wir doch ganz froh und dankbar, dass sie es versucht haben, und halten ihr Opfer für sinnvoll und ehrenhaft.

Jetzt wird es schwierig: vernachlässigbares Risiko und unnötiges Risiko sind nicht immer ohne weiteres zu unterscheiden. Wenn letzte Woche in der Zeitung stand: „New Yorker Amokläufer sticht Bäckerei-Kunden ab“, dann wird mich das morgen nicht vom Brötchenkauf abhalten, weil ich dieses Risiko für vernachlässigbar halte. Vielleicht etwas weniger leicht nachvollziehbar: ich halte meine Art des Fahrradfahrens für ein vernachlässigbares Risiko, während meine Begleiter oft verständnislos bis entsetzt reagieren. Andererseits geriete ich vermutlich in Panik, wenn die Flugzeugflügel beim Looping knirschen und krachen, während der Pilot mit jahrzehntelanger Kunstflug-Erfahrung das als völlig normal erkennt. Vermutlich ist die beste Möglichkeit der Unterscheidung die Laien-Definition von grober Fahrlässigkeit: „Kein Wunder, das konnte ja nicht gutgehen“. Wenn ich also ausprobiere, bis zu welcher Geschwindigkeit ich nackt auf dem Tank des Motorrades stehen kann, mit dem mein Kumpel gerade den Berg runterbrettert — wenn ich wette, dass ich mit drei laufenden Kettensägen jonglieren kann — wenn ich meine Autofahrkünste unter Beweis stelle, indem ich als Geisterfahrer fünf Abfahrten lang die A1 unsicher mache — wenn ich mich auf Rollschuhe stelle und mir ein Feststoffraketentriebwerk unter den Arsch schnalle: da sagt jeder normale Mensch doch nur „tut mir leid um ihn, aber das war doch abzusehen“. Was bringt sowas, abgesehen von trauernden Freunden und Verwandten? Sowas bringt mir vielleicht einen Darwin-Award ein, aber es bringt die Menschheit kein Deut weiter, und strenggenommen bringt es nicht mal mich selber weiter. Ja, vielleicht fühle ich mich danach eine Weile lang ganz ausserordentlich lebendig. Ja, vielleicht nehme ich die Welt plötzlich viel klarer wahr. Ja, vielleicht habe ich tatsächlich die Grenzen des bisher für möglich Gehaltenen erweitert. Aber wer, abgesehen von eine kleinen Clique von Speed-Skatern, interessiert sich dafür, dass man auf Rollschuhen die Schallmauer durchbrechen kann? Und, um auf den ursprünglichen Streit zurückzukommen: wer, abgesehen von einer kleinen Clique von Freeclimbern, interessiert sich dafür, dass man El Capitan oder irgendeine andere Wand ohne Seilsicherung in siebenundneunzig Sekunden klettern kann, während man mit vernünftiger Sicherung mehrere Stunden bis Tage braucht?

Wenn wir mal den Einfluss von Rauschmitteln außen vorlassen, dann sind die obigen Beispiele lauter Aktionen, die man macht, weil es sich geil anfühlt: man macht etwas, was man (vielleicht sogar sehr gut) kann und was saugefährlich ist, und man kriegt dafür von seinesgleichen eine Art von k0pfschüttelnder Bewunderung. OK, sowas habe ich auch schon gemacht, und es hat sich auch geil angefühlt, und mein Umfeld hat angemessen beeindruckt reagiert — aber jetzt, Jahrzehnte später, sage ich, dass es eigentlich eine völlig bescheuerte Aktion war, aus dem Klofenster rauszuklettern und auf den Balkon rüberzuspringen, und dass ich im Grunde genommen froh sein kann, es unbeschadet überlebt zu haben. Es hat niemandem geholfen, eigentlich nicht mal mir, und wenn es mich damals acht Meter tiefer auf die Kellertreppe geschmissen hätte, dann hätte jeder nur mit den Schultern gezuckt und gesagt: „Schade um ihn — aber wieso macht er auch solchen Quatsch“. (Mal ganz davon abgesehen, dass es äußerst unfair war gegenüber demjenigen, der Stunden nach der Party wieder durchs Klofenster klettern musste, um von innen die Tür aufzuschließen …)

Und deshalb nenne ich es dumm, ohne Seilsicherung zu klettern. Natürlich schärft die Gefahr die Sinne und setzt außergewöhnliche Kräfte frei, und natürlich sind die Leute, die sowas machen, Superkletterer und können diese Routen mit 99,9%er Wahrscheinlichkeit sauber und fehlerfrei durchklettern. Das es ist trotzdem bei weitem kein vernachlässigbares Risiko, sonst wäre es ja nichts Besonderes! Und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Griff wegbricht, dass man auf halber Höhe einen Krampf kriegt oder dass einem ein Steinchen auf den Kopf fällt, ist ganz klar nicht mehr in der Kategorie „beim Brötchenkauf von Amokläufer erstochen“: wenn morgen jemand in einer Blutlache vor der Brottheke endet, dann wird die Reaktion seiner Umwelt ungläubiges Entsetzen sein — wenn der nächste Free-Solo-Kletterer sein Gehirn über die Steine verteilt, dann heißt es „früher oder später musste sowas ja passieren“.

Pflegeanleitung für Hausdrachen

Neulich wieder ergooglet: einen alten Begleittext für ein Geburtstagsgeschenk. Von ein paar Wortwiederholungen abgesehen gar nicht mal schlecht, wenn man bedenkt, dass wir das mal eben in sowas wie einer dreiviertel Stunde zusammengeschrieben haben …

 

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Hausdrachen zuzulegen, sollten Sie einige Dinge beachten. Zunächst einige Worte vorweg zu den verschiedenen Drachenrassen:

Schwarze Drachen, auch Pestdrachen, Zorn der Götter oder Geißel der Menschheit genannt, können wegen ihrer besonderen Bösartigkeit nicht für die Haltung im Haus empfohlen werden. Obwohl es gelegentlich einigen verantwortungslosen Zeitgenossen gelingt, schwarze Drachen für ihre finsteren Machenschaften einzusetzen, müssen diese Vorkommnisse als Einzelfälle betrachtet werden, die meist tödlich für die Beteiligten enden (und für eine Menge Unbeteiligte).

Aus klimatischen Gründen scheiden Eisdrachen als Heimtiere ebenfalls aus. Damit bleiben eigentlich nur noch rote, grüne und goldene Drachen in der engeren Auswahl. Da goldene Drachen unter Naturschutz stehen, dürfen sie nach dem Artenschutzabkommen weder importiert noch als Haustiere gehalten werden. Rote Drachen sind ausdauernde Flieger und brauchen ein Minimum von 300 Flugmeilen pro Tag. Deshalb sollten Sie die Anschaffung eines roten Drachen nur erwägen, wenn Sie bereit sind, für den Rest seines Lebens täglich mehrere Stunden mit ihm auszufliegen.

Die einzige Drachenrasse, die uneingeschränkt für die Haltung im Haus empfohlen werden kann, ist der grüne Drache. Sein Einfallsreichtum und sein temperamentvolles Wesen werden Sie immer aufs neue begeistern.

Wählen Sie ein Exemplar im Alter von ca. 200 Jahren. Ältere Drachen gewöhnen sich nur schwer an menschliche Gesellschaft. Jüngere Drachen haben meist noch nicht genügend Nestwärme bekommen. Glauben Sie nicht den Beteuerungen von sogenannten „Drachenzüchtern“. Die von ihnen angebotenen bedauernswerten Kreaturen liegen meist nur apathisch und mit stumpfen Augen in einer Zimmerecke und lassen sich nicht einmal mit besonderen Leckerbissen, wie etwa einem saftigen Säugling, daraus hervorlocken. Wählen Sie lieber einen Jungdrachen aus freier Wildbahn, am besten einen, der Ihnen schon bei der ersten Begegnung keck seinen Feuerstrahl um die Ohren wehen läßt.

Nachdem Sie ein passendes Exemplar ausgewählt haben, wird es Zeit, sich für den Drachenfang auszurüsten. Wir empfehlen die klassische Fangmethode mit Jungfrauen und Netz (und bedenken Sie: je jünger die Jungfrau, desto wahrscheinlicher ihre Jungfräulichkeit).

Zur Haltung Ihres Drachen sollten sie im größten Raum Ihrer Burg in einer Ecke ein geeignetes Schlaflager errichten, indem Sie sie mit Steinwolle und trockenem Flußsand gemütlich auspolstern. Die Verwendung des häufig als praktisch empfundenen Asbests kann aus gesundheitlichen Gründen nicht empfohlen werden. Bis Sie Ihren Drachen stubenrein haben, sollten sie alle brennbaren Gegenstände aus dem Raum entfernen und sich selbst nur in Feuerschutzbekleidung nähern.

Ihr neuer Hausgenosse wird es Ihnen danken, wenn Sie ihm bereits bei seiner Ankunft ein größeres Angebot an frischem Lebendfutter, wie er es aus seiner natürlichen Umgebung gewohnt ist, anbieten. Schnell werden Sie bemerken, ob Ihr neuer Freund ein Ferkel, ein Schaf oder vielleicht ein Kind als Futter bevorzugt.

Wenn Ihr junger Hausgenosse sich nach ca. 2 Tagen etwas eingewöhnt hat, können Sie anfangen, ihn behutsam an Ihre Person zu gewöhnen. Setzen Sie sich dazu in die Mitte des Saals (vergessen sie dabei Ihre Feuerschutzkleidung nicht!) und versuchen Sie, ihn (je nach Alter und Freßgewohnheiten) mit einem jungen Lamm, einem Rehkitz oder einem Milchkalb zu sich zu locken. Reden Sie ihn dabei freundlich mit seinem Namen an, und versuchen Sie, ihn sanft hinter den Ohren zu kraulen. Die meisten Drachen haben das besonders gern. Sollte Ihr Exemplar sich jedoch verängstigt oder gar Unwillig zeigen, warten sie mit dieser Form der Liebkosung noch einige Zeit ab. Manche Drachen neigen zu Bissigkeit, wenn Sie sich bedroht fühlen, wohingegen zärtliches Knabbern am Oberarm durchaus als Zeichen von Zuneigung gedeutet werden kann. Achten Sie jedoch darauf, daß er dabei nichts von Ihrer Feuerschutzkleidung verschluckt, da diese für Ihren Drachen unverdaulich ist.

Eine ausgeglichene Viehwirtschaft sorgt für den Grundbestand der Ernährung. Besondere Leckerbissen, wie z.B. die bereits erwähnte Jungfrau, frisches Wild oder als besondere Delikatesse der kleine Dackel für zwischendurch helfen, Ihren Drachen bei Laune zu halten. Zu besonderen Anlässen können Sie ihm auch eine Geflügeljagd gönnen, um seine Instinkte nicht völlig verkümmern zu lassen. Dabei entlassen Sie einfach vor seiner Nase ein paar Dutzend Tauben, Wachteln, Rebhühner oder Fasane in die Freiheit. Es ist immer wieder ein Vergnügen, dabei zuzusehen, wie unser geschickter Gefährte mit hohen Sprüngen und gezielten Feuerstößen seiner Beute nachstellt.

Größere Probleme ergeben sich häufig bei den ersten Ausflügen mit ihrem schuppigen Freund. Nicht nur, daß Drachenhaltung bei vielen vorurteilsbeladenen Menschen immer noch auf Unverständnis und gar Abneigung stößt, auch die Begegnung mit anderen Drachenliebhabern und ihren kleinen munteren Hausgenossen kann gewisse Schwierigkeiten mit sich bringen. Gewöhnlich werden Jungdrachen, die noch nicht die Geschlechtsreife erlangt haben, spielerisch miteinander balgen wollen. Bewahren Sie in diesem Fall Ruhe und leiten Sie die Evakuierung des Dorfes ein. Versuchen Sie, auch den Halter des anderen Drachen und evt. weitere noch Umherstehende durch Zurufe wie: „Keine Angst, der tut nichts!“ zu beruhigen. Im Allgemeinen werden junge Drachen schon nach einigen Stunden des Herumtollens müde lassen sich brav nach Hause bringen.

Zeigen Sie sich evt. Geschädigten oder ihren Hinterbliebenen gegenüber großzügig, wobei jedoch ein gesundes Maß gewahrt bleiben sollte. Der Nachlaß eines Teils der Jahrespacht ist als Entschädigung ausreichend. Wenn Ihr munterer Freund jedoch die Kirche des Dorfes in Mitleidenschaft gezogen hat, empfiehlt sich eine großzügige Spende an den Bischof.

Eine verbreitete Unsitte, die Sie Ihrem jungen Freund von Anfang an abtrainieren sollten, ist das Annagen von Gästen und Hauspersonal. Sollten Sie Zeuge werden, wie Ihr Drache gerade dabei ist, einen herzhaften Biß aus Ihrem Leibdiener zu nehmen, stoßen Sie ihn mit der Schnauze auf die Leiche, weisen Sie ihn mit strenger Stimme zurecht und geben Sie ihm einen Klaps mit einer zusammengerollten Zeitung oder der Breitseite Ihres Schwertes. Es kann davon ausgegangen werden, daß die meisten Ihrer Gäste, abgesehen vielleicht von den Anhängern des Klerus, sich ihrer Haut selbst zu wehren wissen. Dennoch sollten sie entschieden einschreiten, sobald Ihr putziger Hausgenosse beginnt, sich daneben zu benehmen, um Schaden von Gästen, Drachen und Einrichtung abzuwenden. Wenn Sie alle diese Ratschläge beachten, werden Sie mehrere tausend Jahre Freude an Ihrem munteren Hausgenossen haben.

(Jutta Jordans, Christian Severin, Ole Morgenstern)

Stille Nacht

Das war das ruhigste Weihnachtsfest meines Lebens.

Kleines Kind hatte sich letzte Woche irgendwas Magen-Darmiges aus der Kita mitgebracht und in einer Nacht drei Bettbezüge vollgekotzt. Am 22. war mir abends ganz komisch, und ich habe um sieben noch schnell ein kurzes Gespräch mit Ralf am großen weißen Telefon geführt. Um acht war ich im Bett, um elf hat besteste Frau von ganzes Welt auch über der Schüssel gehangen.

Damit war klar: das wird ein einsames Weihnachtsfest.

Am 23. beschränkten sich die Weihnachtsvorbereitungen auf einen Arztbesuch, den Kauf von Salzstangen und Zwieback, und diverse Telefonate mit Verwandten: „Nein, krank, Quarantäne, wir verschieben das Essen lieber um ein paar Tage.“ Zu mehr als das wären wir aber auch gar nicht in der Lage gewesen. Börks. (Interessante Erfahrung: Banane mit Salzstangen ist verblüffend lecker.)

Heiligabend: das Kochen bestand aus Zwiebacktüte aufreißen. Immerhin haben wir tatsächlich den Baum geschmückt bekommen.

Erster Weihnachtstag, gegen fünf Uhr früh: großes Kind kotzt (aber mit Ankündigung und dann auch sauber in die Schüssel. Immerhin). Vormittags neuerliche Telefonate: „Sorry, noch ein Tag Verschiebung.“ Die Zwiebackvorräte schwinden besorgniserregend.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag waren dann eigentlich alle wieder ziemlich fit, und wir haben viel gespielt, gesungen und gebastelt, nur so für uns.

Das waren sehr entspannte und vor allem kalorienarme Weihnachtsfeiertage. Aber nächstes Jahr möchte ich doch lieber wieder ein bisschen Stress mit Verwandtenbesuchen und Kochen und Essen und so.

 

Neulich, am Essenstisch…

Kind 2: „MAMAMAMAMAMA! WEINTAUBEN!!!“
Besteste Frau von ganzes Welt: „Ich verstehe Dich gar nicht, wenn Du so schreist — kannst Du das auch leise sagen?“
Kind 2: „LEISE!!!“